Linux zur Datenrettung

 
Linux zur Datenrettung

Der Autor bekennt, immer noch zu ca. 60% Windows XP bzw. Windows 7 zu verwenden, da viele seiner Tools nicht für Linux erhältlich sind. Aber gerade unter Windows hat sich Linux zur Dattenrettung mehr als einmal bewährt. Startet der Rechner nach einem Komplettabsturz nicht mehr, noch nicht einmal mehr im „abgesicherten Modus“ des jeweiligen Betriebssystems, sei es nun Linux oder Windows, so ist ein Live-Linux Ihr Rettungsanker.

Eine Live-CD ist ein komplettes Betriebssystem auf einer CD oder DVD. Es bietet schlicht gesagt ein Linux zur Dattenrettung. Die bekanntesten Vertreter sind sicherlich Knoppix und Ubuntu, die kostenlos zum Download angeboten werden. Vor dem Einsatz einer solchen Live-CD sollten Sie sich vergewissern, dass der Crash nicht von einem Festplattendefekt ausgelöst wurde. Auch eine Live-CD setzt die Festplatte in Betrieb und kann im Falle eines Defektes diesen verschlimmern und die Daten endgültig zerstören.

Vor dem Start des Livesystems sollten Sie einen USB-Datenträger oder auch eine weitere Festplatte an den Rechner anzuschließen, um die Daten aufzunehmen. Sind die Daten unbeschädigt, dann können Sie diese ganz einfach mit dem Dateimanager des Livesystems auf das Sicherungsmedium kopieren.

Ist die Datenstruktur bereits beschädigt, stellt sich die Sache umständlicher dar. Hier hilft ein auf Datenrettung spezialisiertes Live-Linux wie z.B. die gerade (April 2011) erschienene SystemRescueCD 2.1.0. Diese Live-CD enthält u.a. Tools zur Bearbeitung von Partitionen, System-Utilities wie fstools sowie Editoren und Netzwerkprogramme. Nach Angaben des Autors Francois Dupoux unterstützt das System klassische Dateisysteme und Netzwerkdateisysteme (NFS, Samba).

Genaue Anleitungen, Linux unter diesen Umständen zur Dattenrettung einzusetzen, würden den Rahmen diesen Artikels sprengen, finden sich aber problemlos im Worldwide Web. Die Homepage von Francois Dupoux hält detaillierte (englische) Anleitungen zu seinem Rettungssystem bereit.

Sind alle wichtigen Daten vom defekten Rechner gesichert, sollten Sie nun über das Livesystem ihre Festplatte auf Herz und Nieren überprüfen, um ggf. einen Hardwaredefekt auszuschließen. Dann können Sie das System neu aufsetzen.

Immer empfehlenswert ist eine regelmäßige Sicherung wichtiger Daten auf externe Medien. Nur dies garantiert, dass ein totales Systemversagen nur Stress auslöst und keine Angst um die eigene Arbeit.

Expertenmeinungen zufolge eignet sich Linux zur Datenrettung offenbar ganz besonders gut. Im Allgemeinen ist es jedoch ein massives Problem - ganz gleich, ob im Job oder am heimischen Computer, wenn der PC streikt und letztendlich vielleicht sogar eine Datenrettung (einfach und schnell unter www.datenrettung-festplatte.ch ) durchgeführt werden muss. Nicht immer gelingt ein solches Unterfangen allerdings auch komplikationsfrei. Wohl dem, der einen erfahrenen Partner zur Seite stehen hat, der sich mit so etwas auskennt. Einen solchen Spezialisten gibt es tatsächlich. Der bietet nicht nur einem fachkompetenten Service, sondern er holt die Datenträger auch noch kostenfrei ab.